Tourentipps

 

"DIE RUINEN unserer HEIMAT"

Eine neue Ruine aus NRW

Verlassene Häuser, dem Verfall überlassene Bauwerke, Ruinen sind allgegenwärtig.

Die nächste Geschichte für unsere Serie rund um mystische Gebäude voller Sagen und Mythen ist eingetroffen. 

Hier geht`s zu unseren Ruinen...

 

 

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Author
Petra Sobinger

Ein Traum für konditionsstarke Outdoorfreaks

 

1.500 Höhenmeter - 12 Stunden auf Tour - Traumtag

 

Hike & Bike - einer der neuartigen Begriffe in der Outdoorbranche, Man kann auch einfach sagen - mit dem Radl zum Berg, wandern gehen und wieder heimradeln. Genauso eine Runde ist unsere Hike & Bike Tour rund um und auf den Predigtstuhl.

Los geht´s am Wanderparkplatz in Hallthurm und dann über Baumgarten, den Predigtstuhl, Hochschlegel, Karkopf, Dreisesselberg und die Steinerne Agnes wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die Muskeln erstmal warm radeln

 

Los geht´s am Wanderparkplatz Hallthurm. je eher man dran ist - desto einfacher findet sich ein Parkplatz, denn dieser ist nicht besonders groß. Von hier aus den Wegweisern folgen in Richtung Bad Reichenhall und nicht vor dem ersten Anstieg erschrecken, nach der Biegung wird der Weg wieder flach und schließlich geht es nur noch bergab.

 

 

Zunächst verläuft der Weg über einen Teilabschnitt des Maximilian-Reitweges und meist schattig im Wald. nach kurzer Zeit hat man die Qual der Wahl, bleibt man auf dem Weg oder quer man die Bundesstraße und die Bahnschienen um auf der anderen Seite der Bundesstraße Richtung Bayrisch Gmain und Bad Reichenhall zu radeln - Egal welchen Weg man einschlägt - beide führen zum Ziel!

 

 

Je nach Tempo erreicht man nach einer guten Stunde bis anderthalb Stunden (wir hatten zwei mittrabende Hunde dabei) die Luitpoldbrücke in Bad Reichenhall, diese bitte nicht überqueren sondern links davon am Saalachufer entlang Richtung Schneizelreuth/Saalachsee/Baumgarten radeln.

 

 

Rechterhand lässt sich in regelmäßigen Abständen die Predigtstuhlbahn blicken, vor uns liegt das Wehr der Saalach, die mitlaufenden Hunde freuen sich über den schattigen Weg und das viele Wasser. 

 

 

Recht schnell wird der Weg wieder waldiger und dann heißt es aufpassen und nicht Richtung Saalach-Radweg abbiegen.

 

 

Während der Saalach-Radweg an dieser Stelle fast schnurstracks geradeaus führt, müssen wir uns an der Abzweigung Röthelbachklause/MTB nach links wenden und die Anhöhe hinauf.

 

 

Oben  erblickt man schon das Ortsschild Baumgarten und hat sein erstes Ziel erreicht

 

 

Kurz die Bundesstraße überqueren, die an dieser Stelle leider häufig recht gut befahren ist und das Radl an einem der Straßenschilder absperren, denn ab hier heißt es zu Fuß weitergehen. Wer nur biken möchte, dem sei an dieser Stelle die Runde zur Röthelbachklause empfohlen.

 

 

Nun gibt es nur noch einen Weg und zwar die Forststraße Bergauf. Der Wegweiser informiert uns, dass wir ab hier vier Stunden brauchen, allerdings dürfen wir uns über die 2:45 freuen, die wir letztendlich gebraucht haben. Wenn wir das an dieser Stelle auch noch nicht wissen.

 

 

19% Steigung informiert uns das mehr oder weniger sympathische Straßenschild am Wegesrand und das mit direkter Sonneneinstrahlung für die nächste Stunde. Erfreulicherweise finden sich für die Hunde aber jede Menge Wasserquellen am Wegesrand und das ein oder andere spannende Hexenhäuschen.

 

 

Leider kam keine Hexe mit Hundeleckerli zum Vorschein, wohl aber recht bald der Abzweig, an dem wir uns nach rechts Richtung Predigtstuhlbahn wenden und die Biker weiter geradeaus Richtung Röthelbachklause. Hier haben wir übrigens die 19% Steigung hinter uns und der Weg geht etwas flacher bergauf.

 

 

Nach wenigen Kurven erblickt man die Röthelbachdiensthütte, an der man immerhin schon auf 890 Höhenmeter angelangt ist. Diese erfreut zwei- und vierbeiniger Wanderer mit einer erfrischenden kühlenden Bergquelle am Wegesrand

 

 

Nach wenigen Minuten erblickt man dann den nächsten Abzweig. Hier stellt sich die Frage, bleiben wir auf der breiten Forststraße oder schlagen wir nach links den Weg Richtung Steig ein

 

 

Es empfiehlt sich der Steig, denn er ist spannender und kürzer als die Forstrasse. Der Steig schlängelt sich eine gute halbe Std mal steiler mal leicht ansteigend auf einem schmalen Pfad schattig den Berg hinauf.

 

 

Dann erreicht man wieder die Forstraße und es geht mäßig steigend bergauf. Historische Wegweiser säumen unseren Weg.

 

 

Recht bald erreichen wir die Forstrasse und mäßig steigend geht es weiter bergauf, immer den Hinweisschildern Predigtstuhlbahn folgend.

 

 

Und dann endlich ist die Forstraße beendet. Linkerhand erreichen wir eine Materialseilbahn und vor uns erstreckt sich eine romantische Almlandschaft. 

 

 

Wir folgen dem Weg ein Stück geradeaus und dann geht es auch schon wieder auf Höhe der Hütte linkerhand auf schmalem Pfad immer steiler werdend den Berg hinauf.

 

 

Eine gute halbe Stunde geht es durch den Wald steil bergauf und an einer kleinen Hütte wartet der nächste Abzweig auf uns.

 

 

Und zwar zur Predigtstuhlbahn über die Berggaststätte Schlegelmulde oder den Moosensteig. Wir wenden uns nach links zum Moosensteig, was eindeutig die einsamere und ruhigere Variante ist und eine Traumaussicht bietet.

 

 

Immer weiter geht es bergauf, bis man wieder die Materialseilbahn erblickt und schließlich unterhalb der Predigtstuhlbahn angelangt ist. Vorsicht - bitte die Hunde angeleint lassen! Es gibt viel Wild und geht teilweise steil bergab!

 

 

Ein kleiner Sightseeing-Stop auf der Aussichtsterrasse der Berggaststätte Predigtstuhlbahn muss sein und dann geht es weiter rechterhand Richtung Berggaststätte Schlegelmulde.

 

 

Hier empfiehlt sich eine kleine Rast einzulegen und sich für die Spinatknödel oder den hausgemachten Zwetschgendatschi zu entscheiden, oder am besten auch für Beides.

 

 

Gut gesättigt machen wir uns auf den Rückweg, auf dem noch einige Gipfelerlebnisse und Traumpanoramen auf uns warten. Direkt gegenüber liegt der Hochschlegel, den wir als Erstes mäßig ansteigend erklimmen und der uns noch mal einen schönen Blick auf die Alm bietet.

 

 

Am Gipfel des Hochschlegels fragt man sich, wohin bloss zuerst schauen? Ein Traumpanorama nach allen Seiten eröffnet sich uns. Von der Kampenwand und dem Hochfelln bis hin zum Dachstein und dem Großvenediger.

 

 

Weiter geht es durch den Latschenwald und über einen schmalen Pfad Richtung Karkopf. Und bitte: Der Hinweis mit den angeleinten Hunden ist erstgemeint. Hinter den Latschen geht es recht bald steil hinunter. Neugierige Hunde, die gerne zwischen den Latschen hin und her laufen, könnten allzu nah an die Weggrenze kommen.

 

 

Immer weiter führt uns der Weg leicht ansteigend auf den Karkopf.

 

 

Und dann endlich - das nächste Traumpanorama in alle vier Himmelsrichtungen.

 

 

Noch Fragen zu dieser Aussicht? Weitere tolle Panoramabilder findet Ihr übrigens in unserer Bildergalerie.

 

 

Ein Eintrag ins Gipfelbuch darf genauso wenig fehlen wie das Gipfelbier.

 

 

Und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen Richtung Dreisesselberg als weiteren Gipfelabstecher oder direkt hinab zur Steinernen Agnes.

 

 

Auch die nächsten Meter wandern wir auf schmalen Pfaden und Steigen in der Regel abwärts, manchmal ein wenig ansteigend. Um uns herum ein Traumblick in das Lattengebirge, hinüber zum Watzmann und Richtung Bischofswiesen.

 

 

Immer tiefer geht es hinab ins Tal.

 

 

und mit einer schier nicht enden wollenden Aussicht.

 

 

Nach circa einer knappe Stunde gelangt man wieder in bewaldetes Gebiet.

 

 

Und nach einer guten Dreiviertelstunde erblickt man bereits die Steinerne Agnes hoch oben am Felsrand. Die Aussichtsplattform ist unser Ziel für die nächste Rast.

 

 

Aber der Schein trügt, auch bei diesem Anblick braucht man noch immer eine knapp halbe Stunde bis man endlich unterhalb der Agnes angelangt ist. Eine kurze Rast muss einfach sein und die Stille genießen, denn um diese Uhrzeit ist hier kein Mensch mehr.

 

 

Im Schein unserer Stirnlampen und mit immer mehr aufflammenden Lichtern der romantischen Traumstadt Salzburg, die sich linker Hand vor uns im Tal erstreckt, wenden wir uns unserem finalen Abstieg, links an den Rotöfen vorbei Richtung Wanderparkplatz Hallthurm zu.

Über den Waldsteig geht es nun in einer knappen Stunde die letzten gut 600 Höhenmeter hinab zu unserem nun langsam herbei gesehnten Auto. Nun heisst es noch kurz den Abstecher zu unserem Fahrrad in Baumgarten machen und selbiges wieder einzuladen.

Mit dem Auto dauert diese Fahrt nur gut 10 Minuten. Unter sternenklarem Himmel geht es nun ab in Richtung Heimat.

 

 

Viele tolle Fotos von der ganzen Tour findet Ihr in unserer Bildergalerie (Untertitel folgen)

 

 

Tourendetails

  • Höhenmeter: circa 1.500 Höhenmeter
     
  • Gehzeiten: circa 10-12  Stunden mit Einkehr Gaststätte Schlegelmulde
     
  • Distanz: circa 20km
     
  • Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Hallthurm / Bischofswiesen
     
  • Navi: Wanderparkplatz Hallthurm / Bischofswiesen
     
  • Infos für Hundebesitzer: mehrere Gebirgsbäche die bei normaler Wetterlage für Wasser sorgen. In heißen und regenarmen Zeiten besser Wasser mitnehmen. Hunde anleinen, viel Wild und teilweise sehr steile Kanten außerhalb des Weges
     
  • Infos für Eltern: konditionsstarke, ausdauernde und bergerfahrene Kinder (ab 12 Jahren) werden ihren Spaß haben, ansonsten wirds anstrengend
     
  • GPS/GeoCaching
     
  • Hüttenschmankerl: Berggaststätte Predigtstuhl und Schlegelmulde
     
  • Übernachtungsmöglichkeiten: Bischofswiesen, Bad Reichenhall
     
  • Bergbahn: Predigtstuhlbahn
     
  • Kartenmaterial: Bischofswiesen / Lattengebirge
     
  • begehbar: Frühling bis Herbst

 

 

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Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Petra Sobinger

 

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