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Author
Petra Sobinger

Geschichtsträchtige Wanderung

Das Kehlsteinhaus ist ein Berggasthof oberhalb von Berchtesgaden. Zwei verschiedene Wege führen aus dem Tal zu dem geschichtsträchtigen Haus, über den OfnerBoden und die Scharitzkehlalm, bzw. das Dokumentationszentrum. Das Kehlsteinhaus wurde in den Jahren 1937 und 1938 von der NSDAP als Repräsentationshaus gebaut. Es befindet sich nur wenige Meter unterhalb des Kehlsteingipfels. Die Tour ist aufgrund der Historie von Touristen aus aller Welt sehr beliebt. Nicht-Wanderer können mit dem Kehlsteinbus von der Dokumentation bis zur Buswendeplatte fahren und von dort mit dem legendären Kehlsteinaufzug bis hinauf ins Kehlsteinhaus.

Mehr Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie

 

Tourenbeschreibung

Die meisten Besucher des Kehlsteinhauses wählen für den Weg zum Kehlsteinhaus die spektakuläre Buslinie von der Abfahrtsstelle am Obersalzberg über die Kehlsteinstraße. Seit 1952 ist die Straße für den Individualverkehr gesperrt und wird nur mit Linienbussen des RVO befahren. Die Abfahrtsstelle der Busse befindet sich neben der Dokumentaion Obersalzberg und dem Kempinski Hotel Berchtesgaden. Schöner ist es jedoch, den Weg zu Fuß zurückzulegen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Variante verläuft von der Rossfeldstraße aus, ab dem Parkplatz Ofnerboden. Das Kehlsteinhaus gehört zu den meistbesuchten Ausflugszielen in Bayern: Die Mischung aus historischem Denkmal und außergewöhnlicher geografischer Lage wirkt als Publikumsmagnet, der englische Name Eagle's Nest ist weltweit ein Begriff.

Immer unterhalb der Felsen entlang

Wer den Weg über den Ofnerboden wählt, muss zunächst ein Stück über die mautpflichte Roßfeld-Panorama fahren. Bezahlte man seine Maut bis vor wenigen Monaten noch an dem kleinen Kassenhäuschen, so finden sich jetzt Kassen- und Ticketautomat zu Beginn der Straße. Geparkt wird an der Schiffererhütte (rechter Straßenrand) am Ofnerboden, diese kann man ob des großen Schildes "Ofnerboden" nicht verfehlen. Gegenüber des Parkplatzes beginnt ein ausgetretener Steig am Waldrand, der nach wenigen Minuten rechterhand zu einer Schotterstraße führt. Der Weg führt zunächst nur mäßig ansteigend über mehrere Kehren zwischen Kehlriedel und Hochfeld an der Nordseite des Kehlstein entlang.

Nach circa einem Drittel des Weges wird der Weg merklich steiler, Hundebesitzer sollten an heißen Tagen Wasser für die Vierbeiner mitnehmen, auch diese können recht schnell ins Schnaufen kommen auf dem teils sonnigen und wenig bewaldeten Weg. Je nach Laufgeschwindigkeit erreicht man die Buswendeplattform unterhalb des Kehlsteins nach einer guten Stunde wenn man schnell unterwegs ist oder nach knapp zwei Stunden, wenn man es ruhiger angehen läßt. Den breiten Wanderweg durchquert mehrmals ein Gerölllawinenband, hier heißt es aufpassen nach starken Regenfällen.

 

Weiter auf den Gipfel (1.818m)

Von der Buswendeplattform heißt es zunächst einmal das Panorama ins Tal hinunter genießen, dann folgen weitere 124 Höhenmeter bis zum Kehlsteinhaus, bzw. bis zum Kehlsteingipfel. Der Weg auf den Gipfel startet als schmaler Serpentinenpfad rechts unterhalb des Kiosk an der Buswendeplattform. Aufwärts braucht man eine knappe halbe Stunde, abwärts je nach (Lauf-)Tempo zwischen knapp zehn bis zwanzig Minuten.

Am Kehlsteinhaus angekommen, sind es bis zum Gipfel nur noch wenige Meter. Am Kehlsteingipfel beginnt der Kehlstein-Rundweg, der in eindrucksvoller Wegführung alpine Einblicke in die bizarre Felslandschaft des Hohen Göll bietet. Das Kehlsteinhaus gehört zu den meistbesuchten Ausflugszielen. Wer noch weiter hinaufmöchte wählt den Klettersteig "Mandlsteig". Dieser führt über einen Grat auf den Gipfel des Hohen Göll. Aber Vorsicht, hier ist Klettersteigausrüstung und Klettererfahrung unerläßlich! Ohne Erfahrung, Schwindelfreihei und gute Kondition kann dieser Steig nicht bezwungen werden!

Alternativroute

Vom Parkplatz der Dokumentation (Dokumentationszentrum Obersalzberg) Richtung Kehlstein. Die Wege treffen aufeinander, Vorteil bei der Alternativroute: Es besteht die Möglichkeit, eine Tour mit dem Bus abzukürzen

 

Tourdaten

  • Höhenmeter: 949m
  • Gehzeit: ab Ofnerboden bis Kehlsteinhaus im schnellen Tempo eine gute Stunde, wer sich Zeit läßt knapp zwei Stunden. Offizielle Gehzeit: 1 3/4 Stunden
  • Distanz: circa 6,5 km
  • Beschilderung: Gute Beschilderung "Kehlsteinhaus", bzw. Kehlstein
  • Aufstiegsvarianten: vom Parkplatz der Dokumentation (Abfahrt der Buslinie, die über die Kehlsteinstraße in den Sommermonaten zum Kehlsteinhaus führt) führt die längere Variante hinauf zum Kehlsteinhaus. Beide Wege treffen aufeinander, Vorteil bei der längeren Variante, hier läßt sich eine Fahrt auch bequem mit dem Bus absolvieren
     


Ausgangspunkt Ofnerboden

  • Parkmöglichkeiten:Schiffererhütten / Ofnerboden (Roßfeld-Panoramastraße)
  • Dokumentationszentrum: Wenn man circa eine Stunde länger laufen möchte und dem dort ausgeschilderten Weg folgt

 

Anfahrt

  • Ort: Berchtesgaden
  • Mit dem Auto: Richtung Rossfeld-Panoramastraße, ab der Mautstation nach wenigen Kurven links Parkplatz Ofner Boden
  • Öffentliche Verkehrsmittel: ab dem Dokumentationszentrum (Obersalzberg)
  • Wanderparkplatz / Navi-Daten: 83471 Berchtesgaden, Kirchplatz 1, bzw. Kneifelspitzweg, Wanderweg AV 40

 

Infos für Wanderer

  • Die Tour ist keine klassische Mountainbiketour, wird allerdings vereinzelt auch von Radlern frequentiert
  • Infos für Hundebesitzer: Unterwegs gibt es keine Tütenspender für Hundesackerl und kaum Wasserstellen
  • Infos für Eltern: Der Weg ist eben, aber aufgrund des steilen Anstiegs nicht kleinkindtauglich. Sportliche Kinder wie unser junger Kollege mit 12 Jahren können den Weg in einer Stunde schaffen, wenn sie trainiert sind. kinderwagentauglich. Kein Spielplatz an der Hütte.
  • GPS / Geocaching: ---
  • Hüttenschmankerl:
  • Bergbahn: Nein / Aufzug von der Buswendeplatte aus nach oben
  • Winter: Ein Teil der Wege gehört zu den Naturrodelbahnen Berchtesgaden
  • Kartenmaterial: Alpenvereinskarte Bayerische Alpen, Berchtesgaden – Untersberg, Blatt BY 22, 1:25.000, AV Wanderweg 40
  • Empfohlene Jahreszeit: Mai bis November, in den Wintermonaten besser über die Kehlsteinstraße, über die in der Winterzeit keine Busse fahren.

 

Einkehrmöglichkeiten

  • Kiosk an der Buswendeplattform
  • Kehlsteinhaus

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Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Andreas Burkert (www.reisebilder-datenbank.de) / Petra Sobinger / Heiko Glossmann

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