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Unser Tipp für kreative Kletterer

Mammut Stitch Chalk Bag

Keine Lust mehr auf die 0815-Chalk Bags? Unser Tipp: Der Mammut Stitch Chalk Bag. 

Damit könnt Ihr kinderleicht Euren ganz besonderen und persönlichen Chalkbag gestalten - den so garantiert niemand anderer hat!

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Author
Luke Rüsing

Der Weg ist das Ziel

 

Nostalgiebahn mit Aussicht

Nach knapp zwei Stunden Wartezeit steigt die Spannung auf den letzten Metern der Predigtstuhlbahn, die knapp 10 Minuten zum Aufstieg braucht. Es gibt sie jetzt seit 1928 und dementsprechend klapprig und langsam fährt sie.

Es heißt: Früh aufstehen und da sein! Denn es gibt nur zwei Bahnen, die, immerhin, bis zu 24 Leute mitnehmen können. Die Rede ist von der Gondelbahn auf den Predigtstuhl in Bad Reichenhall.

 

 

Mit dem Schaffner in den weißblauen Himmel

 

Begleitet durch einen Schaffner fährt die Bahn durch ein spektakuläres Alpenpanorama und durch die teils rauen Schluchten der Berge. Nach zwei Stützen und knapp 1100 Höhenmeter ist man an der Bergstation auf 1600 Meter angekommen.

Dort befindet sich direkt ein Restaurant mit exklusiven Speisen und einem wunderschönen Ausblick auf Bad Reichenhall.

 

 

Weitere Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie

 

Die Qual der Wahl - welcher Weg darf es denn sein?

 

Nun hat man folgende Möglichkeiten: Man kann einmal einen sehr gut befestigten Wanderweg zur Bergalm „Haus Schlegelmulde“ gehen. Bei einer guten Schrittgeschwindigkeit ist man dort in ca. 7-8 Minuten. Dieser Weg ist sogar für Rollatoren geeignet!

Auf dieser Alm gibt es eine sehr gute Küche mit regionalen Spezialitäten. Aber Achtung: Dort nisten Dohlen! Diese Tiere haben überhaupt keine Scheu vor Menschen und immer Hunger! Bitte nicht füttern!

 

 

Hinter dem Haus Schlegelmulde ist ein, seit Mitte der 1990er Jahren stillgelegter Schlepplift. Hinter der Talstation ist ein Absprungplatz für Paraglider. Da aber nur selten am Tag solche dort abspringen, entsteht ein Platz zum Beobachten des herrlichen Alpenpanoramas! Wunderschön!!!

 

 

Dann gibt es die Möglichkeit, für gute Wanderer mit viel Kondition, zwei weitere befestigte Wanderwege von dort weiterzugehen. Einer führt an den Stützen des ehem. Lifts vorbei, der andere durch einen wild-romantischen Fichtenwald.

Diese Wege haben ein großes Gefälle. Wenn man diesen Weg gegangen ist, befindet man sich auf 1688 Meter am „Hochschlegel“. Dort befindet sich auch ein Gipfelkreuz.

 

 

Wer dann noch Kondition und Lust hat, weiterzugehen, kann dann den Wanderweg zum „Karkopf“ nutzen. Vom Hochschlegel bis zum Karkopf braucht man ca. 45-60 Minuten. Dann hat man aber ein spektakuläres Alpenpanorama, bei dem man, an wolkenlosen Tagen, bis zu 70 KM weit schauen kann.

Wenn man nun aber nur Lust hat, auf die Spitze des Predigtstuhls zu wandern, der kann drei Wege nutzen. Der erste Weg führt direkt an der Bergstation der Predigtstuhlbahn hoch. Für diesen Aufstieg braucht man 15-20 Minuten.

Wenn man aber einige Meter den Weg zum Haus Schlegelmulde geht, befindet man sich ziemlich schnell an der Weggabelung zum Predigtstuhl. Für diesen Weg braucht man 10 Minuten.

 

 

Ein letzter Weg führt, zugegeben etwas unerkenntlich, 100 Meter vor dem Haus Schlegelmulde links den Berg hinauf. Für diesen Weg braucht man gute Bergschuhe, man muss trittsicher sein und 10-15 Minuten einplanen.

Hier hat man an manchen Stellen kleine Kletterpassagen, die aber leicht zu überwinden sind. Aber es lohnt sich!

 

 

Schon auf dem Weg hat man einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge und die Landschaft. Wenn man dann schließlich oben, auf dem Predigtstuhl angekommen ist, kann man einmal auf die Aussichtskanzel gehen und von dort ebenfalls ein spektakuläres Panorama bestaunen.

Ebenfalls kann man an das Gipfelkreuz gehen, dass ca. 10 Meter von der Kanzel entfernt ist. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf Salzburg und den Chiemsee.

 

 

Dann ist es empfehlenswert, einen anderen Weg hinunterzugehen, als man heraufgekommen ist. Auf dem Weg, den man von der Bergstation direkt hochgehen kann, befinden sich nämlich verschiedene „Zwischenstopps“ an denen man die unbeschreiblich schöne Umgebung in einem noch schöneren Panorama bestaunen kann.

 

 

Am Ende fehlt noch zu sagen, dass man besser früh wieder an der Predigtstuhlbahn sein sollte, damit man nicht zu lange ansteht. Die erste Bahn fährt um 07:00 Uhr und die letzte um 17:00 Uhr.

 

 

Deswegen ist es empfehlenswert, eine halbe bis ¾ Stunde früher dort zu sein. Denn durch die lange Wartezeit ist der Weg das Ziel!

 

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Text: Luke Rüsing
Bildmaterial: Luke Rüsing

 

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