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Author
Petra Sobinger

Vom Tal auf den Berg

 

Immer Richtung Sonnenterrasse

Die Almbachklamm ist ein schmales Tal zwischen Maria Gern und Ettenberg in den Berchtesgadener Alpen.

Mittendurch fließt der Almbach. Ist schon der Rundweg von der Kugelmühle durch die Almbachklamm und über Ettenberg wieder zurück zum Ausgangspunkt eine schöne kleines Familienrunde, so startet von hier noch eine weitere tolle Bergtour. Und zwar auf die Kneifelspitze, einen der Hausberge im Berchtesgadener Land.#

 

Von der Kugelmühle durch die Almbachklamm

 

Los geht es am Parkplatz der Kugelmühle. Kurz eine kleine Gebühr am Eingang der Klamm entrichten und schon geht es los vorbei an dem - je nach Wetterlage - tosendem Gewässer des Almbaches. Anschauliche Tafeln direkt zu Beginn der Klamm vermitteln wissenswerte Infos über die Klamm und ihre Geschichte.

Der erste Teil verläuft auf dem gleichen Weg wie auf dem Rundweg. Der breite Wanderweg wird rasch enger und steiler und führt über zahlreiche Treppen und Steige kreuz und quer durch die Klamm, bzw. zu Seiten des Wasserfalls bis zur Abzweigung Ettenberg. 

Wir wenden uns hier aber dem Wegweiser "Theresienklause" zu und lassen die Hinweiser Ettenberg und Kugelmühle rechterhand von uns liegen. Bisher betrug die Wanderzeit je nach Geschwindigkeit rund 1 1/2 Stunden. Außerdem liegen hinter uns rund 3km Wegstrecke, gute 200 Höhenmeter, 320 Stufen, 29 Stege und 1 Tunnel. Ab hier erwartet uns noch einmal die gleiche Zeit, bis wir die Kneifelspitze erreichen sollen. 

 

 

Unwetterschäden behoben

Wer diesen Weg vor einigen Jahren schon ein mal gegangen ist der weiß, ab hier ging jahrelang nichts mehr, denn ein Unwetter hatte große Schäden angerichtet und die Wege und Stege fast völlig zerstört. Mehrere Jahre wurde in den Sommermonaten eifrig gebaut. Mittlerweile ist alles wieder freigegeben und einer Wanderung auf die Kneifelspitze von hier steht nichts entgegen.

 

 

Die Theresienklause in der Almbachklamm

Die Theresienklause ist eine Staumauer, die in den Jahren 1834 bis 1836 gebaut und zu Ehren der bayerischen Königin Therese, Gemahlin von Ludwig I benannt wurde. 15.000 cbm Wasser konnten hier aufgestaut werden, um dann beim Öffnen des Schleusentores das dort geschlagene Holz ins Tal treiben zu lassen.

Von der Theresienklause aus geht  es zunächst über einen den wieder neu angelegten gemütlichen Waldweg weiter. Recht schnell folgen erneut Treppen und Brücken, über die es stetig bergauf geht. Vorbei an einer kleinen verlassenen Hütte vorbei und den Hinweisschildern "Kneifelspitze" folgend geht es Höhenmeter für Höhenmeter bergauf.

 

Vorbei am Gasthof Dürrlehen

 

Nach rund einer weiteren guten halben Stunde lichtet sich der Wald und wir erreichen den Gasthof Dürrlehen. Ab hier wird es zunächst einmal wieder gemütlicher. Über die Straße Richtung Maria Gern geht es mehr oder weniger eben weiter. Vorsicht - hier kann auch mal das ein oder andere Auto vorbeifahren!

 

Rasch erblicken wir die spätbarocke Wallfahrtskirche aus dem Jahre 1724, deren Besuch sehr sehenswert. Von hier aus sind es bis zur Kneifelspitze noch je nach Kondition eine gute Stunde. Aber aufgepasst, die ersten Meter geht es nochmal knackig bergauf.

Belohnt wird man mit einem Doppelgipfel inklusive Traumblick Richtung Salzburg, bzw. auf Berchtesgaden bis hin zu Watzmann & Co. Unser Einkehrtipp: Die Paulshütte mit dem fast schon weltbesten Käsekuchen auf der sonnigen Aussichtsterrasse. 

 

Viele Wege führen nach Hause

 

Für den Rückweg hat man mehrere Möglichkeiten. Entweder wieder nach Maria Gern zurück und ab der Wallfahrtskirche mit dem Bus nach Berchtesgaden, bzw. zur Kugelmühle. Wer noch ein wenig wandern möchte, schlägt den gemütlichen Wanderweg Richtung Berchtesgaden ein und wandert in gemütlichem Tempo und auf dem letzten Kilometer parallel zur Berchtesgadener Ache wieder zurück zur Kugelmühle.

 

 

Tourdaten

 

Die Klamm ist nach/während Regenfällen besonders imposant und insbesonders an heißen Tagen angenehm kühl. Wer Wasser scheut, sollte sich vorsichtshalber eine Regenjacke mitnehmen, da es in den Tunneln tropfen kann, bzw. je nach Wasserstand auch mal von dem ein oder anderen Felsen hinuntertropfen. Vorsicht: Auch gutes Schuhwerk ist wichtig, der Boden kann stellenweise rutschig sein.

Höhenmeter: circa 750 Höhenmeter

Gesamtgehzeit: circa 5 Stunden je nach Rückweg und Kondition beim Treppensteigen bzw. beim Aufstieg durch die Klamm und auf den letzten Metern von Maria Gern bis zur Kneifelspitze

Distanz: 3 km bvom Beginn bis zur Theresienklause

Beschilderung: In der Klamm immer dem Weg folgen. Ab der Theresienklause Richtung Kneifelspitze

Ausgangspunkt: Markt Schellenberg, Kugelmühle

Anfahrt Ort/ Navi-Daten: Kugelmühle, Kugelmühlweg 18, 834787 Markt Schellenberg

Infos für Eltern: Kinder werden in der Almbachklamm riesigen Spaß haben und habe jede Menge zu staunen. Je nach Wasserstand kann man zu Beginn der Klamm in den Ausläufern wunder spielen. Kleinere Kinder sollten an der Hand laufen, damit sie bei den nassen Steigen nicht ins Rutschen kommen.

Infos für Hundebesitzer: Hunde bitte unbedingt an der Leine führen. Die Wege nach dem Schotterweg zu Beginn schmal, ebenso die Brücken. Teilweise bestehen die Brücken aus Eisenrosten, die für Hunde (anfänglich) beim Laufen etwas unangenehm sein könnten. In der Regel schaffen die Hunde das aber problemlos. An heißen Tagen angenehm kühl und jede Menge Möglichkeit, die Hunde sich erfrischen zu lassen (aber bitte an der Leine lassen).

GPS / Geocaching: ---

Hüttenschmankerl: hausgemachte Kuchen auf der Kneifelspitze (Paulshütte), deftig bayerisch / Wild in der Gaststätte Kugelmühle

Bergbahn: Nein

Winter: Von Mitte/Ende Oktober bis Anfang/Mitte Mai geschlossen

Kartenmaterial: Alpenvereinskarte Bayerische Alpen, Berchtesgaden – Untersberg, Blatt BY 22, 1:25.000

Empfohlene Jahreszeit: Die Klamm ist im Winter geschlossen. Geöffnet je nach Schnee- und Wetterlagen von Anfang Mai bis Mitte/Ende Oktober

 

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Petra Sobinger

 

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