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Mit Fiesta Steve auf Tour

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Alle Infos und Bilder in unserem Tourentagebuch der #DesertRallye2018

Endlich ist es soweit...

 

 

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Author
Sandra Hauser

Mitten im Steinernen Meer

Die Schönfeldspitze hat die Form einer Pyramide und steht mitten im steinernen Meer. Sie ist mit einer Höhe von 2653 Metern nach dem Selbhorn 2655 m der zweithöchste Gipfel dort.

Mehr Bilder in der Galerie

 

Über das Riemannhaus hoch hinaus

Nur für sportlich-durchtrainierte, denn... Wir beschreiben hier "nur" den Normalweg. Er führt über das Riemannhaus und über den südöstlichen Rücken zum Gipfel der Schönfeldspitze. Da die Tour ziemlich lang ist, wird sie oft als Zweitagestour mit Übernachtung auf der dem Riemannhaus empfohlen. Wir sind sie an einem Tag gegangen, nur sollte man da konditionsstark sein und 10-11 Stunden (inkl. Pausen) einplanen.
 

 

Ausblick auf das Breithorn und den Sommerstein

Wir parken am Parkplatz Sandten und wandern von dort aus auf einem breiteren Schotterweg  bis zur Talstation der Materialseilbahn. Den ganzen Weg über, hat man schon einen wunderschönen Blick auf das Breithorn und den Sommerstein.  Kurz unterhalb der Materialseilbahn zweigt links ein Steig zum Riemannhaus ab. Ab da wird der Weg zuerst schmäler und bald wandert man über Fels und Stufen (teils in Fels gehauen, teils betoniert) sehr steil nach oben - einige Stellen sind hier drahtseilversichert. Nach circa 2 Stunden erblickt man das Riemannhaus in einer atemberaubenden Lage. Ab da sind es noch circa 15  - 20 Minuten bis man in den Liegestühlen auf der Terrasse die Sonne genießen kann.
 


Im Steinernen Meer

Auf der anderen Seite der Terrasse beginnt nun der Weg zur Schönfeldspitze und man befindet sich jetzt mitten im steinernen Meer. Ab hier gehts nur noch über Schotter und Fels nach oben bis zu einer Abzweigung wo es links zum Hochkönig (9-10 Std.)  geht. Wir halten uns allerdings rechts in Richtung Schönfeldspitze und Wurmkopf. Letzteren umgehen wir aber und wählen den Aufstieg auf den Sattel zwischen Wurmkopf und Schönfeldspitze. Das Gelände wird zunehmend steiler und man muss hie und da schon etwas die Hände zum kraxeln zu Hilfe nehmen und Sicherungen sind kaum vorhanden.



Auf der Schönfeldspitze

Die Aussicht auf dem Südrücken der Schönfeldspitze ist die Kraxelei jedoch allemal wert.  Wir folgen dem Weg quer über die Südflanke und steigen den Markierungen folgend zum Gipfel auf. Der Gipfelanstieg ist teilweise sehr ausgesetzt und manchmal mit Stahlgriffen und –tritten versehen. Dieser Anstieg ist nur für geübte, schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger zu empfehlen und kann bei Nässe ziemlich heikel werden.

Ein außergewöhnliches Gipfelkreuz und eine Wahnsinns-Aussicht belohnen unsere Anstrengungen!
 


Sonnenuntergang beim Abstieg

Der Abstieg erfolgte für uns aus Zeitgründen auf dem Aufstiegsweg. Am Riemannhaus machten wir nochmal eine längere Rast und genossen die Sonne bevor wir uns an den Abstieg zum Parkplatz machten. Auf dem Weg nach unten durften wir als i-Tüpfelchen einen traumhaften Sonnenuntergang erleben, der die Tour dann noch abrundete.

 


Ausgangspunkt Maria Alm

  • Parkplatz Sandten (gebührenfrei)

 

Anfahrt

  • Mit dem Auto: Auf der B331 nach Saalfelden. Von dort weiter nach Maria Alm. Nach circa drei Kilometern erreicht man das Grießbachwinkl und den Parkplatz Sandten
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Bahn nach Berchtesgaden, mit dem Bus nach Maria Gern. Mehr Infos: www.bahn.de
  • Wanderparkplatz / Navi-Daten: 83471 Berchtesgaden, Kirchplatz 1, bzw. Kneifelspitzweg.

 

Infos für Wanderer

  • Infos für Hundebesitzer: Nichts für Hunde
  • Infos für Eltern: Nichts für Kinder
  • GPS / Geocaching: ---
  • Bergbahn: Nein
  • Kartenmaterial: Alpenvereinskarte Steinernes Meer Blatt 10/1, 1:25.000
  • Empfohlene Jahreszeit: Juli bis September

 

Einkehrmöglichkeiten

Riemannhaus

  • Anita und Manfred Gruber
  • Pfaffing 22
  • A-5760 Saalfelden
  • Tel: +43 6582 73300 (bei Hüttenbetrieb)
  • Tel: +43 664 3575284 (außerhalb der Saison)
  • www.riemannhaus.de

 

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Text: Sandra Hauser
Bildmaterial: Sandra Hauser

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