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"DIE RUINEN unserer HEIMAT"

Eine neue Ruine aus NRW

Verlassene Häuser, dem Verfall überlassene Bauwerke, Ruinen sind allgegenwärtig.

Die nächste Geschichte für unsere Serie rund um mystische Gebäude voller Sagen und Mythen ist eingetroffen. 

Hier geht`s zu unseren Ruinen...

 

 

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Author
Petra Sobinger

 

Gebäude, die Geschichten erzählen

 

Spannend - Mysteriös - Informativ

Überall auf der Welt gibt es sie, die alten Gemäuer, Gebäude und Gebilde. Alles unterschiedlichste Ruinen, die uns ihre ganz eigene Geschichte erzählen.

 

Häufig sind nur noch die Grundmauern zu erkennen oder auch alte Fundamentteile. Aber oft stehen auch noch vollständige Gebäude, die langsam aber sicher dahinsiechen. In Wirklichkeit aber, könnten sie eine große Geschichte erzählen. Aber welche Geschichte steckt dahinter? Wir wollen Sie mit Eurer Hilfer erzählen!

 

„Die Ruinen unserer Heimat“

 

 

Die Kultur eines Landes einer Region lässt sich an seinen Baudenkmälern an seinen Gebäuden und seiner Technik wiederfinden. Alte Kulturen sind mit vielen alten Bauten zu belegen und sie zeugen von einem kulturellen Leben", so Ferdinand Farthofer, einer der Macher des Projektes.

Das Fachgruppenvorstandsmitglied Bildjournalisten des Bayerischen Journalistenverbandes ergänzt: " Umso spannender ist es auf diese Spuren zu treffen, ihnen zu folgen und ihre Reste in Bild zu bannen. Geschichten über alte militärische Überreste, Geschichten über Ruinen aus dem Mittelalter oder auch älter.

 

 

Es können aber auch Gebäude, Bauwerke oder Technikboliden sein, die dem Verfall preisgegeben sind und aus der jüngsten Vergangenheit stammen. Diese Geschichten zu erfahren, herauszufinden, was sich in so einem Gebäude lebendig ereignet hat, was man wahrlich häufig noch spürt, das ist die große Herausforderung für eine tolle und spannende Geschichte. All das erzählen uns diese Ruinen".

Und genau diese Ruinen und ihre Geschichten wollen wir Euch und mit Euch erzählen

 

Ruinen - Sagenhaft mysteriös oder einfach nur vergessen?

BGL - Die hölzernen Hangbrücken Schellenbergs

"Vorerst fanden die Sschellenberger Salinenarbeiter beim Bau der Straße Salzburg-Schellenberg-Berchtesgaden-Paß Hirschbichl Beschäftigung, die1805 begonnen und 1807 beendet wurde. Als letzte Bautätigkeit  wurden 1810 die vor und hinter Schellenberg errichteten hölzernen Brücken (zwischen Villa Zinken und der Pestsäule, ferner jenseits der Achenbrücke der Schmiede Haberl zu) durch gemauerte ersetzt". - so steht es in der Schellenberger Chronik, 1. Auflage aus dem Jahr 1998.

Die Deutsche Alpenstraße läuft auch durch Marktschellenberg. Täglich passieren viele Autofahrer den Ort und werden Zeuge einer Baustelle, bei der an einem steilen Hang eine Stützmauer gebaut wird. Bereits im Sommer wurden diese Bauarbeitetn unterbrochen, weil historische Brückenbögen gefunden wurden.

Nun wurden weitere historische Funde gemacht, alles dokumentiert von der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem verantwortlichen Ingenieur...

 

BGL - Hotel Geiger

Wer das Berchtesgadener Land kennt, der kennt auch das Hotel Geiger und seine Geschichte...

 

BGL - Gasthof Unterwirt in der Ramsau

Der Gasthof Unterwirt in der Ramsau steht seit vielen Jahren leer, rund um ihn und das Gelände wird seit langem geplant und diskutiert...

 

BGL - Das alte Bauernhaus in der Vorderbrandstraße

Diese Ruine liegt ein wenig versteckter, wer sie entdecken möchte, muss einige Höhenmeter erklimmen...

 

Burgenland - Der vergessene Hof

Im Burgenland gibt es viele verlassene Gebäude, dieses hier ist eines davon...

 

Nordrhein-Westfalen

Die Ruine Altendorf in Burg Altendorf

Die Ruine der Burg Altendorf befindet sich im Essener Stadtteil Burgaltendorf. Die frühere Wasserburg wurde im 12. Jahrhundert errichtet, von adeligen Besitzern bewohnt und bestand aus mehreren Etagen.

Später ging sie in Privatbesitz über. Ab 1800 war sie unbewohnt. Nachdem sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr verfiel, begann man ab Mitte 1950 mit umfangreichen Sanierungsarbeiten. Die Burganlage ist heute im Besitz der Stadt Essen.

Der Heimat- und Burgverein trägt ganz entscheidend dazu bei, dass der verbliebene Teil der Burg erhalten und zu be- stimmten Zeiten besichtigt werden kann.

 

Die Isenburg in Essen-Bredeney

Wie die Geschichte beweist, müsste es richtiger heißen: Die “Neue Isenburg“. Ursprünglich wurde sie in Hattingen erbaut. Um die Vorherrschaft über die Region zu erhalten, wozu auch das Essener Gebiet zählte, wurde der Erzbischof Engelbert von Köln vom Grafen Friedrich von Isenberg überfallen und ermordet.

 

 

Er selbst wurde hingerichtet. Die Hattinger Burg wurde zerstört und der Sohn des Grafen von Isenberg errichtet in Essen 1240 die neue Isenburg um das Erbe seines Vaters zu verwalten, aber ohne Erfolg. Wieder übernahm 1244 ein Kölner Erzbischof die Isenburg.

Nur 44 Jahre später eroberte der Graf von der Mark die Burg und zerstörte sie. Danach wurde sie nicht mehr aufgebaut. Vor ca. 70 Jahren wurden Teile ausgegraben und der Bevölkerung zugänglich gemacht. Seit 2002 informieren aufgestellte Tafeln die Besucher. Leider verfällt die Ruine, die auf einem Fels hoch über dem Baldeneysee gelegen ist, zusehends.

Die Aussicht ist beeindruckend und wird von vielen Spaziergängern aufgesucht. Aber auch dieser Ausblick wächst immer mehr zu. Von der Heisinger Straße, an einer Pferdekoppel vorbei, ist die Ruine bequem zu erreichen.

Ein Fußweg, auch von der Gaststätte “Heimliche Liebe“, die vielen Essenern bekannt und als Sonntagsziel beliebt ist, sind die Überreste der Isenburg auf einem ausgeschilderten Waldweg erreichbar. Parkmöglichkeit ist dort vorhanden.

 

Ehemalige Ruinen und ihre Erfolgsgeschichten

Lokwelt Freilassing

Es gibt nicht nur verlassene Ruinen, die langsam aber sicher dem Verfall preisgegeben sind. Auch viele Erfolgsgeschichten finden sich...

 

Früher war diese Gebäude vom Verfall bedroht - die Abrißbirne drohte. Heute ist das Projekt Lokwelt eine Erfolgsgeschichte, die Menschen aus der ganzen Welt anzieht.

Hier geht´s zu unserer Geschichte über die Lokwelt Freilassing...

 

Mitmacher gesucht - Schickt uns Eure Ruinen-Stories

 

Macht mit, schickt uns Bilder und erzählt uns etwas darüber. Wir greifen das Thema über "DIE RUINEN unserer HEIMAT" auf - und wenn möglich berichten wir ausführlicher. 

 

Das versteht man unter einer Ruine

 

Das lateinische Wort "ruere" bedeutet „stürzen“, kommt also von der Pluralbezeichnung für Ruinen und bezeichnet ein zerfallenes Bauwerk wie zum Beispiel ein Haus, ein Schloss oder eine Burg bzw. auch dessen Überreste.

Im Plural wird das Wort für verfallene oder ausgegrabene Städte bzw. Teile davon, für Tempelanlagen oder auch ganze Landstriche gebraucht. Eine Ruine entsteht entweder durch natürlichen Zerfall (weil es nicht mehr richtig erhalten und gepflegt wird oder werden kann), durch gewaltsame Einwirkung wie Krieg oder irgendwelche Naturkatastrophen. 

Ruinen können aber auch dadurch entstehen, wenn ein Bauprojekt vor der Fertigstellung beendet und halbfertig aufgegeben wird. In diesem Fall spricht man dann von einer Bau- oder einer Investitionsruine.

Viele Ruinen werden dem Zerfall überlassen und ihre Reste irgendwann in die Konstruktion eines neuen Bauwerks am selben Ort einbezogen oder durch Abtragung weiterverwendet. Aber - was kaum jemand weiß, manchmal werden Ruinen aber auch geplant errichtet. Im 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche Burgen und Staffagebauten in Schlossparks in Form von künstlichen Ruinen. Dazu gehört zum Beispiel  die Burg Schwarzenstein bei Geisenheim, die Magdalenenklause im Schlosspark Nymphenburg in München, die Grotte der Egeria im Wörlitzer Park (UNESCO-Welterbe) oder die Löwenburg im Bergpark Kassel.

In der Vergangenheit wurden die Ruinen zerstörter Gebäude übrigens häufig als Steinbruch für Baumaterial zugunsten neuer Baustellen genutzt.

 

Weitere Infos, wichtige Spielregeln, etc. findet Ihr hier...

 

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: medienhaus24.com, Tim Sobinger

 

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